OBO GOES INTERNATIONAL – WAS ES HEISST, AUF EINER INTERNATIONALEN MESSE AUSZUSTELLEN
Diese Woche ist für OBO ein besonderer Moment: Zum ersten Mal präsentieren wir unsere Kollektion auf der Maison&Objet in Paris.
Vom 10. bis 14. September sind wir in Paris und zeigen unsere komplette OBO Farbwelt einem internationalen Publikum – unsere Spring/Summer Collection genauso wie unsere Autumn/Winter Collection.
Was man am Ende sieht, ist ein fertiger Messestand voller Farben, Schmuckstücke und Accessoires. Was man nicht sieht: wie unglaublich viel Arbeit im Hintergrund nötig ist, bis dieser Stand überhaupt so dasteht.

VIER WÄHRUNGEN, HUNDERTE PRODUKTE UND SEHR VIELE EXCEL-ZEILEN
Eine internationale Messe bedeutet für uns zunächst einmal, unsere gesamte Kollektion international vorzubereiten.
Unsere Preise müssen nicht nur in Schweizer Franken funktionieren, sondern auch in Euro, US-Dollar und japanischen Yen. Für jedes Produkt braucht es Wholesale- und Retail-Preise, Produktcodes und eine klare Struktur, damit wir auf der Messe mit Einkäufer:innen aus unterschiedlichen Ländern arbeiten können.
Kataloge, Preislisten, Bestellformulare und Händlerunterlagen müssen entsprechend vorbereitet und immer wieder kontrolliert werden.
Nicht unbedingt der glamouröseste Teil einer Designmesse – aber definitiv einer der zeitintensivsten.

ZOLL, CARNET ATA & CO.
Dann wäre da noch die Reise der Kollektion selbst.
Wir nehmen eine grosse Anzahl an Musterstücken mit nach Paris. Dafür müssen Warenlisten erstellt, jedes Musterstück erfasst, Warenwerte berechnet, Zolltarifnummern zugeordnet und die entsprechenden Zoll- und Carnet-ATA-Dokumente vorbereitet werden.
Welche Schmuckstücke reisen mit? Wie viele? Aus welchem Material bestehen sie? Welchen Wert haben sie? Was wird wieder zurück in die Schweiz gebracht?
Eine internationale Messe bedeutet eben auch: Design trifft Bürokratie.
EINEN KLEINEN OBO-KOSMOS NACH PARIS BRINGEN
Parallel dazu entsteht der Messestand.
Welche Möbel nehmen wir mit? Wie präsentieren wir unsere grosse Farbpalette? Welche Kollektion kommt an welche Wand? Welche Bilder, Schilder und Informationen brauchen wir? Wie viel Licht benötigen wir? Welche Lampen funktionieren? Wie wird alles befestigt? Und wie bekommen wir am Ende sämtliche Muster, Möbel und Materialien überhaupt nach Paris?
Unser Ziel ist, auf wenigen Quadratmetern einen kleinen OBO-Kosmos entstehen zu lassen – farbig, klar und so, dass man auf einen Blick versteht, wofür OBO steht.
FAIR. COLOURFUL. HANDMADE.

UND DANN GEHT ES ENDLICH LOS
Hinter einer solchen Messe stecken Wochen und Monate an Vorbereitung – neben dem ganz normalen Alltag eines kleinen Labels.
Produktion koordinieren, Kollektionen fertigstellen, Preise kalkulieren, Listen erstellen, Formulare ausfüllen, Transporte organisieren, Muster kontrollieren, Stand planen, drucken, packen – und wahrscheinlich noch hundert kleine Dinge, an die man vorher überhaupt nicht gedacht hat.
Gerade deshalb freuen wir uns jetzt umso mehr.
OBO ist in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt gewachsen. Und nun wagen wir uns erstmals auf dieses internationale Pflaster.
Nicht einfach irgendwie, sondern mit einer vollständigen Kollektion, einer riesigen Farbwelt und so gut vorbereitet, wie wir nur sein können.
Jetzt möchten wir endlich die Türen öffnen, Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern kennenlernen, neue Geschäfte und Museumshops entdecken, über Farben sprechen, Kontakte knüpfen – und schauen, wohin uns dieser nächste Schritt führt.
BONJOUR PARIS!
Wir können es kaum erwarten.
Maison&Objet Paris
10.–14. September 2026
Hall 7 · Stand B139–C140
Wenn ihr in Paris seid, kommt vorbei und sagt Hallo. Wir freuen uns riesig auf euch.
Felix & OBO
Designed in Zurich · Handcrafted in Nepal
FAIR. COLOURFUL. HANDMADE.
